Beobachtete Sterne und Gas enthalten nur einen Teil der gewöhnlichen, baryonischen Materie, die Messungen des frühen Universums erwarten lassen. Die CHIME/FRB-Kollaboration nutzte die frequenzabhängige Verzögerung durch ionisiertes Gas als Sonde für dieses schwer sichtbare Material.

Die Forschenden verglichen statistisch die Dispersion von 2.870 schnellen Radioblitzen mit den Positionen von mehr als sechs Millionen DESI-Galaxien. Sie fanden sehr dünne, ausgedehnte Materiereservoirs um Galaxien und Galaxiengruppen, laut Universitätsbericht bis etwa vier Millionen Lichtjahre weit.

Das Ergebnis betrifft gewöhnliche Materie aus Protonen und Neutronen, nicht die rätselhafte Dunkle Materie. Es ist die erste Anwendung dieser speziellen Kreuzkorrelation; größere Blitzkataloge sollen die Karte präzisieren.